Digitale Schachuhren kaufen kann man heutzutage in jedem Sportgeschäft oder in den Sportabteilungen der großen Kaufhäuser. Dies waren auch die ersten Geschäfte für diese Uhren. Seitdem der Handel im Internet zu blühen anfing, fällt heute der Kauf einer Schachuhr nicht gerade leicht – aufgrund der großen Auswahl. Digitale Schachuhren kennt man noch nicht allzu lange, denn erst Anfang der 1980er Jahre wurde die erste digitale Schachuhr dem Publikum vorgestellt. Diese basierte noch auf einem elektrischen Laufwerk, deren Energie mit Batterien gespeist wurde.

Die Entwicklung der digitalen Schachuhren

Im Jahre 1985 entwickelte ein niederländischer Student die erste elektronische Schachuhr, welche auch von den einzelnen Schachverbänden für gut befunden und für interne Turniere benutzt wurde. Nach dem damaligen ersten amerikanischen Schachweltmeister wurde 1988 die erste elektronische digitale Schachuhr entwickelt, die den vom Weltmeister eingeführten Spielmodus umsetzen konnte. Hierbei beginnen beide Spieler mit einer festen Bedenkzeit, je schneller ein Zug ausgeführt wurde, bekam dieser Spieler noch einige Sekunden Bedenkzeit hinzu.

Die moderne digitale Schachuhr

Digitale Schachuhren sind den analogen Uhren im Aufbau und der Funktion den Analogen nachgebaut worden. Einer der wichtigsten Unterschiede besteht darin, dass statt zwei Uhrwerken ein digitales Uhrwerk eingebaut wurde. Die Energieversorgung erfolgt nicht mehr durch das Spannen einer Feder, sondern durch Batterien. Die Anzeige erscheint auf einem Flüssigkeitskristall-Bildschirm. Die Zeitüberschreitung wird nicht mehr durch ein Fallblättchen angezeigt, sondern durch eine Anzeige auf dem Bildschirm. Bei einigen Modellen ertönt am Ende der Bedenkzeit zusätzlich noch ein akustisches Signal. Digitale Schachuhren bieten den Benutzern gegenüber den analogen Modellen noch zusätzliche Möglichkeiten für die Einstellung der Bedenkzeit, welcher im Vorfeld von den Spielern oder dem Schiedsrichter eingestellt werden muss.